Häufig gestellte Fragen

Wozu dient ein OP-Mikroskop beim Zahnarzt?

Das Mikroskop ist eine Sehhilfe, mit der man kleinste Strukturen bis zu 25-fach vergrössern kann. Mit einem Mikroskop kann man beispielsweise bei einer Wurzelkanalbehandlung oder bei pulpa erhaltenden Massnahmen grösstmögliche Genauigkeit bei Diagnose und Behandlung des Zahnes erzielen und Strukturen erkennen, die dem blossen Auge verborgen blieben. Mit einem OP-Mikroskop arbeitet der Zahnarzt bei den entsprechenden Fällen zwar langsamer aber sehr sehr viel exakter.

Ist Bleaching bzw. Zahnaufhellung schädlich für meine Zähne?

Grundsätzlich ist eine Zahnaufhellung nicht schädlich für die Zahnsubstanz, vorausgesetzt es wird fachmännisch durchgeführt. Dabei werden keine Substanzen aus der Zahnsubstanz herausgelöst, lediglich farbgebende Substanzen oxidiert und damit farblos gemacht.

Allerdings dehydriert die Zahnsubstanz mal mehr mal weniger, was eine Empfindlichkeit zur Folge haben kann. Diese legt sich in der Regel aber nach kurzer Zeit.

Was bringt eine professionelle Zahnreinigung?

Bei einer Professionellen Zahnreinigung werden, im Gegensatz zum einfachen Zahnsteinentfernen, alle Beläge von den Zahnoberflächen entfernt. Zusätzlich werden die Oberflächen poliert und fluoridiert, d.h. komplett gereinigt, geglättet und gehärtet.

An derart gepflegten Oberflächen lagern sich nun signifikant weniger Beläge an, die tägliche, häusliche Mundhygiene wird ebenfalls erleichtert.

 

Wie oft brauchen meine Zähne eine Professionelle Zahnreinigung?

Das ist individuell sicher unterschiedlich. Je nach Ernährungs- und Pflegegewohnheiten, nach Zusammensetzung des Speichels, nach Anamnese, nach Bakterienvorkommen und Zustand des Zahnfleischrandes.

Als offizielle Empfehlung gilt in der Regel 2 mal pro Jahr. Je nach Vorgeschichte oder den oben genannte Faktoren kann man das auch variieren.

Bei fachgerechter Durchführung ist eine derartige Reinigung keinesfalls schädlich.

 

Brauche ich als gesetzlich versicherter Patient eine Zahnzusatzversicherung?

Für die Behandlungsqualität ist grundsätzlich nicht massgeblich, welche Versicherung der Patient abgeschlossen hat. Wir möchten jedem Patienten die fachlich bestmögliche bzw. zeitgemässe Behandlung unabhängig von politisch motivierten Einschränkungen anbieten.

Je nach Versicherung, privat, gesetzlich oder gesetzlich mit eventueller Zusatzversicherung, kann es zu unterschiedlich hohen Eigenbeteiligungen kommen, die in der Planung genau geklärt werden müssen.

Vor Abschluss einer Zusatzversicherung für gesetzlich Versichete sollte man sich genau ausrechnen, ob es für den Versicherten über Jahre hinweg wirklich ein gutes Geschäft ist. Das ist individuell zu betrachten und kann nicht pauschal beantwortet werden. Das Kleingedruckte ist dabei stets zu beachten.

Lohnen sich Implantate denn noch im höheren Alter oder ist das eher etwas für jüngere Patienten?

Grundsätzlich ist das Alter nicht entscheidend bei der Wahl für eine Implantatversorgung. Sowohl bei Jüngeren als auch bei älteren Patienten gilt es, sich an bestimmt Vorraussetzungen zu halten, wie unter anderem ein ausreichendes Knochenangebot für eine stabile Lage, bestimmte Einheilzeiten oder auch, ganz wichtig, eine gründliche häusliche und professionelle Pflege.

Bei älteren Patienten können Implantate eine komfortable Befestigung für möglicherweise vorhandenen Zahnersatz sein.

Bei jüngeren Patienten kann man beispielsweise bei Zahnverlust das Beschleifen der Nachbarzähne einer Lücke vermeiden und somit einen verlorengegangenen Zahn nahezu eins zu eins ersetzen ohne gesunde Zahnsubstanz zu verletzen.

Wie lange halten Implantate?

Grundsätzlich halten Implantate so lange wie ein natürlicher Zahn auch. Das ist wie beim Zahn abhängig von der Pflege, vom Zahnfleisch und dem Knochen, in den das Implantat gesetzt wird. Implantate sind also eine sehr langfistige Versorgung.